Funding Circle Kontist.png

Zeit und Geld sparen mit intelligentem Geschäftskonto

15.11.2019 Autor Valeria Karbovski

Selbstständige haben in Deutschland nachwievor mit vielen Herausforderungen zu kämpfen, besonders, wenn es um Finanzen geht: Ob Geschäftskonto, Buchhaltung oder die Steuererklärung – die Hürden sind oftmals nicht zu unterschätzen. Diesen Missstand zu korrigieren ist das Ziel von Kontist, einem digitalen Finanzunternehmen aus Berlin, das sich speziell auf die Bedürfnisse von Freiberuflern und Selbstständigen spezialisiert und für sie eine intelligente Lösung entwickelt hat: Das App-basierte Geschäftskonto von Kontist vereint Online-Banking, Buchhaltung und Steuerverwaltung und dient außerdem als Schnittstelle zu den beliebtesten Buchhaltungstools wie lexoffice, FastBill und Debitoor.

 

 

Selbständige unter doppelter Belastung

 

24,6 Tage pro Jahr – so viel verlieren Selbstständige im Durchschnitt durch Bürokratie und Verwaltungsaufwand rund um Rechnungsstellung, Buchhaltung, Reisekostenabrechnungen, Klärung steuerlicher Fragen und mehr. Die Ergebnisse einer von Kontist im Juni 2017 durchgeführten Umfrage von 257 Selbständigen belegt, dass somit mehr als ein vollständiger Arbeitsmonat für die eigene Organisation benötigt wird. Über ein Monat unbezahlter Arbeit, die jeder leisten muss, der sich in Deutschland selbständig macht – das macht nachdenklich.

Die drei größten Zeitfresser für Selbstständige sind monatlich wiederkehrende Aufgaben. Diese haben mit der Buchhaltung zu tun und beinhalten die Rechnungserstellung, das Banking und das Forderungsmanagement sowie die Belegorganisation (inkl.Reisekosten- und Kreditkartenabrechnungen). Auch regelmäßige Buchungen mit Umsatzsteuer-Voranmeldung fallen darunter. Diese Positionen sorgen bei den befragten Selbstständigen für einen Zeitaufwand von 135,6 Stunden pro Jahr. Das sind knapp 70 % des gesamten Bürokratieaufwands im Arbeitsalltag.

Mit intelligenter Software lässt sich viel Zeit sparen – da bleibt auch Raum für eine Pause zwischendurch. Bildquelle: www.kontist.com

Dies entspricht laut Umfrage einem durchschnittlichen Verlust von 11.735 Euro pro Jahr. Dabei sind die direkten Kosten, wie etwa für Steuerberater, Software und Rechtsbeistand, noch nicht inkludiert.

Wenn man diesen Verdienstausfall pro Kopf auf die ca. 4,4 Millionen Selbständigen in Deutschland hochrechnet, kommt man auf eine Summe von etwa 50 Milliarden Euro pro Jahr – und das nur durch Bürokratie (Quelle: WSI Wirtschafts- und Sozialwissen- schaftliches Institut).

Bei einem durchschnittlichen Einkommensteuersatz von 30 % bedeutet es, dass dem Fiskus jährlich Steuern in Höhe von 15 Milliarden Euro entgehen und es werden immer mehr: Dank der sich durch Digitalisierung und Automatisierung verändernden Arbeitsverhältnisse wächst der Trend zur Selbständigkeit seit Jahren kontinuierlich – in Deutschland nahm die Zahl der Selbstständigen in den letzten zehn Jahren um fast die Hälfte zu.

Die größte Last tragen dabei Selbständige in Teilzeit, denn sie arbeiten meistens nur die Hälfte der Zeit, haben aber nur einen geringfügig kleineren Zeitaufwand für die administrativen Aufgaben: Sie wenden 173,9 Stunden pro Jahr für die Verwaltungsaufgaben auf, während es bei den Vollzeit-Selbständigen 202,5 Stunden sind, die jährlich zu Buche schlagen.

Selbstständige, Kleinst- und kleine Unternehmer leisten jedoch einen enormen Beitrag zur Weltwirtschaft: Sie schaffen und erhalten Arbeitsplätze, tragen zur Steigerung des BIP bei und erhöhen das Steueraufkommen für Bund und Gemeinden. Die genauen Zahlen finden Sie in unserer Studie in Zusammenarbeit mit Oxford Economics. Diese belegt außerdem, dass diese Unternehmer seitens der klassischen Banken nicht berücksichtigt werden, wenn es um Unternehmensfinanzierungen geht.

 

Kaum Finanzprodukte für Selbstständige auf dem Markt

 

Auch an anderer Stelle sieht es für Selbstständige nicht besonders gut aus: Bei klassischen Banken werden weder Geschäftskonten für Freiberufler kaum angeboten noch Geschäfts-Kreditkarten. Stattdessen werden Selbstständigen dieselben Bankprodukte wie auch Privatpersonen oder größeren Kunden vorgesetzt, ohne eine Anpassung an deren spezifische Bedürfnisse.

Die Zielgruppe wird somit übergangen, denn, wie bereits gezeigt, ist der administrative Aufwand bei Freiberuflern wesentlich zeitintensiver und komplexer als der von regulären Arbeitnehmern.

Den Überblick über die Finanzen zu behalten, ist deshalb nicht so einfach. Selbstständige müssen von ihren Einnahmen nicht nur die Umsatzsteuer abziehen. Von den Netto-Einnahmen werden unter anderem noch Kosten für Altersvorsorge, Krankenversicherung, Einkommenssteuer, Vorauszahlungen, Risikorücklagen, Werbekosten, Liquiditätspolster, Kredite etc. beglichen.

 

Kontist bietet die optimale Lösung

 

Diese Schwierigkeiten kannte auch Kontist-Gründer und -Geschäftsführer Christopher Plantener aus eigener Erfahrung. Er ist als Gründer mehrerer Unternehmen bereits sein Leben lang selbstständig tätig. In dieser Zeit hatte er oft mit Banken zu kämpfen, weil er nicht als Angestellter arbeitete. Plantener versuchte zunächst, herkömmliche Banken dazu zu motivieren, endlich Angebote speziell für Selbstständige zu entwickeln – und scheiterte. Daraufhin entschied er sich, das Problem selbst zu lösen. Er gewann ein Team von anderen Selbstständigen aus den verschiedensten Bereichen für seine Idee, die erste Banking-Lösung nur für Selbstständige anzubieten und gemeinsam entwickelten sie Kontist .

Funding Circle Zeit sparen mit intelligentem Geschäftskonto Kontist

Kontist bietet ein intelligentes Geschäftskonto für Selbstständige.

 

Kurz nach dem Launch im Februar 2017 stellte Plantener seine Motivation und Vision vor: “Die klassischen Banken verstehen das Segment der Selbstständigen nicht und können deshalb schlecht auf diese Zielgruppe eingehen. Viele Freiberufler fühlen sich völlig vernachlässigt. Deshalb möchte Kontist ein genau auf diese Zielgruppe abgestimmtes Produkt anbieten. Ich kämpfe mit Kontist für die Rechte der Selbstständigen.​”

 

Das intelligente Geschäftskonto

 

Und Plantener hat Wort gehalten: Das von ihm und seinem Team entwickelte Produkt macht den Arbeitsalltag von Selbstständigen erheblich leichter, denn es kombiniert mehrere Funktionen in nur einer App: Kontist vereint ein mobiles Geschäftskonto mit intelligenter Steuerverwaltung und automatisierter Buchhaltung. Letzteres durch die Anbindung beliebter Buchhaltungstools wie lexoffice, FastBill und Debitoor. Mithilfe der dynamischen Steuereinschätzung berechnet Kontist bei jeder Transaktion, wie viele Steuern noch fällig werden und was frei verfügbar bleibt. Somit besteht immer der Überblick über das tatsächliche Netto und darüber, wie viel für das Finanzamt eingeplant werden muss. Die Steuerrücklagen werden automatisch auf virtuellen Unterkonten geordnet und verwaltet. Optional synchronisiert sich das Kontist-Konto in Echtzeit mit der Buchhaltung und erledigt einen Großteil der Administration von selbst. Jede Transaktion wird mit den passenden Rechnungen verbunden und somit lässt sich der Papierkram auf ein Minimum reduzieren. Es geht nie mehr ein Beleg verloren, denn nach jeder Zahlung erinnert eine Push-Benachrichtigung daran, ihn zu scannen und zuzuordnen. Somit wird jederzeit ein optimaler Überblick über die eigenen Finanzen geboten, denn auch gestellte Rechnungen werden immer mit den Eingängen auf dem Konto abgeglichen.

 

Wie sicher ist das Geld bei Kontist aufgehoben?

 

Sicherheit und Transparenz werden bei Kontist groß geschrieben: Die Finanzen ihrer Kunden sind sicher und gut aufgehoben, denn Kontists kontoführender Partner ist die solarisBank, eine deutsche Vollbank mit Lizenz der deutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin) und der Europäischen Zentralbank (EZB). Somit unterliegt jegliches Guthaben der deutschen Einlagensicherung und wird darüber hinaus weder bewegt noch verliehen oder investiert. Der Zugriff auf die Mittel ist jederzeit garantiert.

Und um auch die letzte Lücke zu schließen, bietet das Kontist-Team die Kontist Mastercard Business Debit in Kooperation mit Wirecard an, die sich genauso mühelos in der Kontist-App synchronisieren und verwalten lässt - die optimale Lösung für alle Selbstständigen, die ihre geschäftlichen Ausgaben stets von den privaten getrennt halten möchten.

Sollte es außerdem weitere Fragen oder Unklarheiten geben, sind die Mitarbeiter per integriertem Live-Chat erreichbar. Bildquelle: www.kontost.com

Das Girokonto für Selbstständige und Freiberufler punktet nicht nur mit klassischen Banking-Optionen, sondern mit einer unkomplizierten Anmeldung über das Smartphone und einer intuitiven Bedienung. Sollte es außerdem weitere Fragen oder Unklarheiten geben, sind die Mitarbeiter per integriertem Live-Chat erreichbar. Die Kontist-App gibt Selbstständigen wirkliche Selbstständigkeit, schafft einen sekundenaktuellen Überblick und somit volle Kontrolle über die eigenen Finanzen und Steuern.

 

Und wie sieht es mit den Kosten aus?

 

Einfach, geradlinig und transparent ist Kontist auch bei den Servicegebühren. Günstiger als bei den meisten Banken wird das Premiumpaket für 9 € im Monat angeboten, inklusive kostenloser lexoffice-Nutzung im ersten Jahr und Debit-Mastercard. Das Basis-Konto ist sogar gebührenfrei, die optionale Debitkarte dazu gibt es für 29 € im Jahr.

 

Zeitersparnis und Entlastung

 

Kontostand checken und Überweisungen tätigen, Transaktionen einordnen und die Steuerlast automatisch anpassen, Geld für Einkommens- und Umsatzsteuer automatisch auf einem Unterkonto organisieren - eine enorme Entlastung und Zeitersparnis für jeden Freiberufler. Und das beste? Das Kontist-Geschäftskonto lässt sich in nur 15 Minuten bequem über das Smartphone eröffnen.

Auch mit Funding Circle lässt sich in wenig Zeit viel bewegen: In nur 10 Minuten eine Finanzierungsanfrage stellen und nach 24 Stunden ein Angebot bekommen. Wie es in der kurzen Zeit geht? Das erfahren Sie hier

Artikel in der Kategorie Mittelstand